Forschung

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Das Institut für Inklusive Bildung ist Teil der universitären Welt und legt großen Wert darauf, auch die Forschung zum Thema Inklusion anzustoßen, zu begleiten und hier beratend tätig zu sein. Um die Wirksamkeit der Bildungsarbeit zu evaluieren, konstant weiter zu entwickeln und zu verbessern, hat das Institut eine wissenschaftliche Begleitforschung angeregt.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsverbundvorhaben trägt den Titel „Partizipative Lehre im Kontext inklusionssensibler Hochschule – Entwicklung inklusiver Hochschuldidaktik durch Menschen mit Lernschwierigkeiten als Bildungsfachkräfte“. Es steht unter der Leitung der Universität Leipzig und findet in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln und in Kooperation mit dem Institut statt.

Das Forschungsvorhaben soll der Frage nachgehen, inwiefern die Lehre von Bildungsfachkräften die inklusive Qualität der Hochschulbildung erhöht. Die Forschungsergebnisse sollen nicht nur in den üblichen fachwissenschaftlichen Diskursformen verbreitet werden, sondern auch einen breiteren Praxistransfer für die Qualifikation pädagogischer Fachkräfte ermöglichen.

Das Vorhaben läuft bis zum Jahr 2021 und wird erstmals wissenschaftlich untersuchen welche Effekte die Arbeit der Bildungsfachkräfte auf Studierende hat.

Nicht nur die Wirkung der Arbeit der Bildungsfachkräfte auf die Studierenden, sondern auch die Frage, welche Auswirkungen die Qualifizierung und die berufliche Praxis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf die teilnehmenden Menschen mit Behinderungen hat, soll wissenschaftlich untersucht werden.

Die Faktoren, die zu einer erfolgreichen Qualifizierung und zu umfassenden persönlichen Entwicklungen bei den ersten fünf ausgebildeten Bildungsfachkräften in Schleswig-Holstein geführt haben, sollen identifiziert werden.

Sara Groß, die bisherige pädagogische Leitung des Instituts, ist seit April 2018 mit diesem Forschungsthema beschäftigt, das vom Integrationsamt des Landes Schleswig-Holstein gefördert ist.

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