Ausgewählt als eine der besten gesellschaftsverändernden Ideen!

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Das Institut für Inklusive Bildung hat es in die dritte und letzte Förderphase der Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" des Stifterverbandes geschafft. Es wird damit als eins von zehn Projekten dafür ausgezeichnet, dass es sich in herausragender Weise und wirkungsvoll „großen gesellschaftlichen Herausforderungen“ widmet.

Den Pitch, der die Jury letzte Woche in Essen überzeugte, schloss Bildungsfachkraft Samuel Wunsch mit den Worten: „Mit Ihrer Stimme für uns tragen Sie dazu bei, dass auch viele weitere Menschen mit Behinderungen eine Chance erhalten, Bildungsfachkraft zu werden und über sich selbst hinauszuwachsen. So wie ich, denn: Das, was ich kann, und das, was ich weiß, das kann nur ich und das weiß nur ich und sonst niemand auf der Welt, weil ich einzigartig bin.“

Zum Hintergrund der Initiative Wirkung Hoch 100:

Mit der Auswahl der zehn Teams startet die dritte und letzte Förderphase der Jubiläumsinitiative Wirkung hoch 100. Diese hatte der Stifterverband im Sommer 2020 anlässlich seines 100. Geburtstages ins Leben gerufen. Zu Beginn der Jubiläumsinitiative im vergangenen Herbst wurden aus mehr als 500 Bewerbungen zunächst die 100 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem der Zukunft ausgewählt. Für die zweite Förderphase wurden im Mai 2021 aus diesen 100 die 30 Projekte mit dem größten Entwicklungsfortschritt und Skalierungspotenzial ausgewählt.

„Durch das neuartige Förderkonzept von Wirkung hoch 100 ist es dem Stifterverband gelungen, viele exzellente Projekte in ganz unterschiedlichen Themenfeldern zu finden und wesentlich weiterzuentwickeln“, erklärt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Wirkung hoch 100 ist ein Reallabor für modernes Fördern. Wir nennen es Fördern 2.0. Vernetzen, Wissen vermitteln, Synergien schaffen und Kooperationen ausbauen – das sind die Hauptzutaten unseres Ansatzes. Neben der bedarfsorientierten finanziellen Unterstützung wird die Förderung individuell aus einem Menü von Angeboten zusammengestellt: Von Coaching über Expertenvorträge bis hin zu Vernetzungsworkshops ist alles dabei.“

Wie geht es weiter?

Zusammen mit den neun weiteren Finalisten wird sich das Institut für Inklusive Bildungbeim abschließenden „Transferwerkraum“ am 15. und 16. November 2021 in Berlin allen Interessierten präsentieren. Ziel der Veranstaltung ist es, die erarbeiteten Lösungen sichtbarer zu machen und mit anderen Initiativen und Stakeholdern zu vernetzen. Bei dem Abschluss-Event erhalten außerdem drei Projekte den Wirkung hoch 100-Preis in den Kategorien Bildung, Wissenschaft und Innovation.

Detaillierte Informationen über die zehn ausgewählten Projekte:

https://www.stifterverband.org/wirkunghoch100/10projekte

Mehr über die Jubiläumsinitiative Wirkung hoch 100 des Stifterverbandes:

https://www.stifterverband.org/wirkunghoch100